Deutsch am Albertinum

Ludwig Wittgenstein: „Die Grenzen unserer Sprache sind die Grenzen unserer Welt.“

Um die Grenzen der Welt unserer Schülerinnen und Schüler möglichst weit zu fassen, bietet das Fach Deutsch am Gymnasium Albertinum ein breites Angebot an Möglichkeiten. Beginnend mit dem nach dem neuen Lehrplan gestalteten Pflichtunterricht, der sich auf das neue Lehrbuch des Cornelsen Verlags stützt, reicht die Palette von Vorlesewettbewerben über Autorenlesungen und Theaterbesuche bis hin zu Projekten zur Schreiberziehung. Die Chance in verschiedenen Theatergruppen auch selbst Sprache zu gestalten, rundet dieses Angebot ab.

Im Fach Deutsch legen die Lehrer und Lehrerinnen ab der Unterstufe zum einen besonderen Wert auf die Schreiberziehung, um die Schüler und Schülerinnen zu befähigen, verständlich, kohärent und formal richtig zu formulieren. Unser Schreibprogramm baut aufeinander auf und bietet eine Vielzahl motivierender Schreibanlässe. Die Schreibsituationen werden von der Unterstufe bis hin zur Oberstufe zunehmend komplexer, sodass die Schüler und Schülerinnen Sicherheit und Geläufigkeit im Schreiben gewinnen und auf die Anforderung in Studium und Beruf vorbereitet sind.

Zum anderen ist der Fachschaft Deutsch die Stärkung mündlicher Kompetenzen wie die Fähigkeit, in Gesprächen, Präsentationen und Diskussionen angemessen zu agieren, ein Anliegen. Frei zu sprechen, zuzuhören und zu interagieren, um Informationen zu vermitteln und zu verstehen, sind zentral für den Bildungserfolg und die Persönlichkeitsentwicklung. Daher wird am Albertinum sowohl in der Unterstufe als auch in der Mittelstufe in den jeweiligen Klassenstufen eine schriftliche Schulaufgabe durch eine mündliche substituiert.

Bereits in der 5. Jahrgansstufe absolvieren die Schüler und Schülerinnen nach der intensiven Beschäftigung mit Märchen eine „Märchenschulaufgabe“, in welcher sie ihre erworbenen Kenntnisse rund um das Märchen anwenden und vortragen. In der 6. Klasse kooperiert die Fachschaft Deutsch mit Natur und Technik. Aus dieser Kooperation erwächst eine mediengestützte Buchpräsentation aktueller Kinder- und Jugendbücher. Kreativität verlangt und fördert das Balladenprojekt in der 7. Jahrgangstufe, bei welchem Kleingruppen eine Ballade szenisch gestalten und ihr Theaterstück in einer spielpraktischen Prüfung auf die Bühne bringen. Ihre Medienkenntnisse vertiefen wiederum die Achtklässler bei der Gestaltung und mediengestützten Präsentation eines Zeitungsbegleitheftes. Nach den Regeln von Jugend debattiert tauschen die 9.-Klässler Argumente zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen aus, während die 11.-Klässler in einem literarischen Quartett über aktuelle Jugendromane diskutieren. Am Ende der Mittelstufe haben die Schüler und Schülerinnen daher alle notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben, welche sie dann in der Profil- und Leistungsstufe vertiefen und erweitern.

So bereitet das Schreibprogramm am Albertinum die Schüler und Schülerinnen systematisch auf die Profil- und Leistungsstufe sowie auf das Abitur vor, indem es von Anfang an auf die Vermittlung schriftlicher und mündlicher Kompetenzen setzt, die für die Bewältigung einer schriftlichen Abiturprüfung oder des Kolloquiums im Fach Deutsch unabdingbar sind.

Fachschaftsleitung OStRin Geus

Aktuelles aus der Fachschaft

Aufführung des Oberstufentheaters: Entscheidungsfreiheit – mein Eigentor

Unter der Leitung von Simon Taeger präsentierte das Oberstufentheater der Schulfamilie des Albertinums das Theaterstück Entscheidungsfreiheit - mein Eigentor von Marisa Leißner. 

Freiheit braucht Mut zur Verantwortung – Karl Schenk Graf von Stauffenberg erinnert an seinen Großvater

Am 10.03.2025 war Karl Schenk Graf von Stauffenberg zu Gast am Gymnasium Albertinum und berichtete in seinem Vortrag über die Vorzeichen des Nationalsozialismus und den Widerstand, der daraus erwuchs. Thematisiert wurde dabei auch ganz deutlich, was man aus dem Attentat von damals auch über heutige Geschehnisse lernen kann.

Abgedrehte Töne für Augen und Ohren: Besuch der Kinderoper „Hänsel und Gretel“

Wart ihr schon einmal in einer Oper? Also aus unserer Klasse bisher fast niemand. Daher stellten wir uns auf dem Weg zur Oper „Hänsel und Gretel“ im Globe auch viele Fragen: „Wird denn da alles gesungen? Also spricht da keiner?“ „Da ist doch ein Orchester dabei, oder? Spielt das während des ganzen Stücks?“

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