Gymnasium Albertinum Coburg

Das Gymnasium Albertinum ist ein musisches und sprachliches Gymnasium mit
derzeit ca. 500 Schülern aus Coburg und Umgebung.

Kleine Klassen und eine familiäre Atmosphäre prägen das Schulleben und ermöglichen individuelle Förderung in flexiblen Unterrichtskonzepten. Die offene Ganztagsschule, Hausaufgabenbetreuung, Intensivierungsstunden und Zusatzangebote im Flexibilisierungsjahr bieten für jeden Schüler das passende Umfeld, um erfolgreich zum Abitur zu kommen.

Das musisch-sprachliche Profil zeigt sich neben einer Vielzahl musikalischer Aktivitäten vor allem auch in den Theaterklassen und der Medienarbeit, von der Unterstufe bis hinauf in die Kurse und Seminare der Oberstufe.

Von der privilegierten Volksschule mit Instrumentalausbildung
zum musischen und sprachlichen Gymnasium

Viele Namen, aber eine Schule – In der langen und komplizierten Vergangenheit der Schule bzw. der Vorläufer gibt es eine Reihe von Merkmalen institutioneller und inhaltlicher Kontinuität, die es rechtfertigen, von einer einheitlichen Geschichte der Bildungsanstalt zu sprechen, die seit 1965 den Namen Gymnasium Albertinum Coburg trägt.

11. November 1806

Gründung als „privilegierte Volksschule“ für die Fächer Deutsch, Geschichte, Religionslehre, Geografie, Mathematik, Naturkunde und Musik mit Instrumentalausbildung in Violine oder Klavier

Gründungsvater:
Ehregott Wilhelm Gottlieb Bagge

Das Grundkonzept Bagges wurde am späteren „Ernst-Albert-Seminar“, der „Deutschen Aufbauschule“, dem „Deutschen Gymnasium“ und schließlich am „Musischen Gymnasium Albertinum“ Kern des jeweiligen Bildungskonzepts. Das Konzept entspricht heute mehr denn je dem Wunsch des überzeugten Pädagogen der Gründungszeit, auch wenn das Albertinum in den mehr als 200 Jahren häufig umbenannt und unter einen neuen Tenor gestellt worden war.

1835
Verleihung des Titels „Ernst-Albert-Seminar“

1920
Das „Ernst-Albert-Seminar“ wird im Zuge des Anschlusses Coburgs an Bayern zur „Bayerischen Lehrerbildungsanstalt“.

1935
Auflösung aller „Bayerischen Lehrerbildungsanstalten“ und Umwandlung in „Deutsche Aufbauschule“; gleichzeitig Vereinigung mit dem Mädchenlyceum Alexandrinum zu einer Schule von über 1100 Schülern mit 32 Klassen und 54 Lehrkräften; Verlegung der Hochschule für Lehrerbildung nach Bayreuth

1947
Umbenennung der Aufbauschule in „Oberschule in Kurzform“, Angliederung der Lehrerbildungsanstalt; Abspaltung des Alexandrinums

1954
Umbenennung in „Deutsches Gymnasium“ mit besonderer Betonung der musischen Fächer

1964
Umbenennung der „Deutschen Gymnasien“
in „Musische Gymnasien“

1974
Angliederung einer neusprachlichen Ausbildungsrichtung neben dem bestehenden musischen Zweig

Direktoren seit der Nachkriegszeit

1946 – 1949 Albert Lorenz

1950 – 1956 Friedrich Treuheit

1956 – 1965 Dr. Hans Stahlmann

1965 – 1978 Dr. Christian Theusner

1978 – 1981 Erich Böhm

1982 – 2003 Josef Schaschek

2003 – 2009 Renate Leive

seit 2009 Stefan Adler